IDW PS 340 Riskomanagement - CONSUVATION GmbH

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IDW PS 981 Prüfung Risikomanagement

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Was ist Ziel und Inhalt der Norm?

IDW PS 981 Prüfung Risikomanagement

Am 3. März 2017 verabschiedete der Hauptfachausschuss des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland (IDW) den neuen Prüfungsstandard (PS) 981, welcher Grundsätze ordnungsmäßiger Prüfung von Risikomanagementsystemen gemäß § 107 Absatz 3 Aktiengesetz  (AktG) beschreibt. Allerdings ist dieser nicht zwangsläufig auf die  Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen (speziell KonTraG) ausgerichtet  (wie bspw. IDW PS 340).

Es handelt sich hierbei um die freiwillige Prüfung des Risikomanagementsystems.
Im Rahmen dieses Prüfungsstandards werden „strategische“  (aktuelle und zukünftige Potenziale) und „operative“ (Ebene des  Leistungserstellungsprozesses) Risiken unterschieden.



Prüfungsgegenstand des IDW PS 981 ist der sich auf die strategischen  und operativen Risiken aus der Geschäftstätigkeit beziehende Teil des  RMS (Zielkategorien).
Strategische Risiken müssen dabei unternehmensübergreifend  geprüft werden, wohingegen operative auch nur beschränkt, d. h. nach  Teilbereichen (Organisation, Prozesse), untersucht werden können.
Das RMS besteht dabei aus acht miteinander in Wechselwirkung stehenden Grundelementen.

Risikokultur (IDW PS 981 Tz. A18)
Sie umfasst die grundsätzliche Einstellung und Verhaltensweisen beim  Umgang mit Risikosituationen im operativen (täglichen Geschäft) als auch  bei bedeutsamen unternehmerischen Entscheidungen (strategisch).  Maßgeblich wird dadurch das Risikobewusstsein des Unternehmens  beeinflusst und die Grundlage für ein wirksames RMS geschaffen.

Ziele des RMS (IDW PS 981 Tz. A19)
Mit diesen soll sichergestellt werden, dass die Unternehmensziele  unter Berücksichtigung der Risikostrategie erreicht werden.  Unternehmenspolitische Zielsetzungen und insbesondere die  Unternehmensstrategie bilden die Grundlage zur Ableitung der  Risikostrategie. Hier wird festgelegt, in welchem Ausmaß unter  Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit Risiken eingegangen werden sollen, ergänzt durch eine entsprechende Risikopolitik zum Umgang mit diesen.

Organisation des RMS (IDW PS 981 Tz. A20)
Voraussetzung ist eine transparente und eindeutige Aufbau- und klar  definierte Ablauforganisation. Sämtliche Regelungen sind klar  dokumentiert, strukturiert, kommuniziert und verbindlich vorgegeben.  Personal wird entsprechend der persönlichen und fachlichen  Voraussetzungen eingesetzt.

Risikoidentifikation (IDW PS 981 Tz. A21)
Sie umfasst die regelmäßige und systematische Analyse von internen  und externen Entwicklungen und Ereignissen, die zu Abweichungen von den  Zielen des RMS führen können. Hierbei müssen Vollständigkeit,  Richtigkeit und Frühzeitigkeit eingehalten werden.

Risikobewertung (IDW PS 981 Tz. A22)
Es erfolgt eine systematische Beurteilung der Risiken in Hinblick auf  die Eintrittswahrscheinlichkeiten und mögliche Auswirkungen. Verfahren  und Kriterien müssen dabei genau definiert werden. Die verwendete  Systematik muss zur Einschätzung der Bedeutung und des Wirkungsgrades  von Risikosteuerungsmaßnahmen geeignet sein. Dabei müssen  Einzelbewertungen aggregiert werden und Interdependenzen analysiert und  entsprechend berücksichtigt werden.

Risikosteuerung (IDW PS 981 Tz. A23)
Die Unternehmensleitung hat basierend auf den Bewertungen, über  geeignete Instrumente zur Risikosteuerung (Vermeidung, Reduktion,  Akzeptanz, Teilung bzw. Transfer) zu entscheiden. Dadurch geschieht eine  Anpassung der Risiken an die Risikotoleranz und -bereitschaft des  Unternehmens. Bezugsrahmen sind hierbei die Ziele des RMS.

Risikokommunikation (IDW PS 981 Tz. A24)
Sie gewährleistet einen angemessenen Informationsfluss unter  Voraussetzung von standardisierten Prozessen mit konkreten  Zuständigkeiten, Periodizitäten, Schwellenwerten und Berichtsformaten.  Die Daten werden regelmäßig überprüft und aktualisiert, was durch  prozessintegrierte und -unabhängige Kontrollen geschieht.

Überprüfung und Verbesserung des RMS (IDW PS 981 Tz. A25)
Die Überwachung des RMS geschieht anhand einer angemessenen  Dokumentation. Ergebnisse – insbesondere festgestellte Mängel – daraus  werden berichtet und ausgewertet, um erforderliche Maßnahmen zur  Verbesserung des Systems und Mängelbeseitigung einzuleiten.

(Quelle Wikipedia)

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